Raumfahrt


"Es fiel mir plötzlich auf, dass diese winzige Erbse, hübsch und blau, die Erde war. Ich streckte meinen Daumen hoch und schloss ein Auge, und mein Daumen verdeckte den Planeten Erde. Ich fühlte mich nicht wie ein Riese. Ich fühlte mich sehr sehr klein."

 -Neil Armstrong, Astronaut und erster Mann auf dem Mond-

Was ist eine Rakete?

Eine Rakete ist ein Flugkörper mit einem Rückstoßantrieb. Das bedeutet, dass eine Rakete sich vorwärts bewegt, indem sie nach hinten etwas ausstößt. Das ist ihr verbrannter Treibstoff.

Wozu dienen Raketen?

Mit Raketen werden Astronauten und  Satelliten ins All befördert. Diese Raketen müssen natürlich gesteuert werden können. 

Wie funktioniert das?

Man kann sich das in etwa so vorstellen:

Wenn man in einem Schlauchboot auf einem See sitzt und einen schweren Stein nach hinten aus dem Schlauchboot wirft, dann wird sich das Schlauchboot dadurch nach vorne bewegen.







Diesen Artikel haben L. , K. und E. geschrieben. Sie informierten sich auf den Seiten des Klexikon.

Was braucht man, um ein Astronaut zu werden?

Du musst es wirklich wollen . Denn bevor du deine Astronautenausbildung überhaupt erst beginnen kannst, musst du viele Jahre lang studieren und arbeiten. Die meisten Raumfahrer fangen in einem Alter zwischen 27 und 37 Jahren an.   

Ohne Fleiß keinen Preis

Du musst eine Universität besuchen und Technik, Medizin oder eine Naturwissenschaft studieren können.  Außerdem lassen sich viele Astronauten zu Piloten ausbilden. 

Du musst sehr gesund und fit sein, da die Astronautenausbildung und die Raumflüge sehr anstrengend sein können. 

Weltallsprachen

Astronauten stammen aus den unterschiedlichsten Ländern. Sie müssen also Englisch und Russisch sprechen, um sich untereinander verständigen zu können.

Platz ist in der kleinsten Hütte

In Raumschiff und Raumstation ist es sehr eng. Du musst also gut mit anderen Menschen auskommen können.

E .L. , F. und W. haben diesen Text verfasst und auf den Seiten der ESA recherchiert.

 

Unsere Experimente 


Der Raketenantrieb

Durchführung: 

Ihr braucht einen Luftballon, einen Trinkhalm, etwa 4-6m Schnur und 2-4 Klebestreifenstücke.
Pustet den Luftballon auf und verschließt ihn mit der Wäscheklammer. Fädelt dann den Trinkhalm auf die Schnur. Klebt anschließend den Ballon mit zwei Klebestreifen an dem Trinkhalm fest.  
Zwei Kinder nehmen jeweils ein Ende der Schnur in die Hand. Lauft nun auseinander, bis die Schnur gespannt ist. Zum Schluss löst für den Raketenstart die Klammer. 
Vergesst den Countdown nicht!!!

Beobachtung:

Die Luft entweicht und der Ballon bewegt sich vorwärts in Richtung der gespannten Schnur über die gesamte Schnurlänge. Er fliegt genauso lange, wie auch Luft entweichen kann.



Erklärung: 

Die Luftballonrakete bewegt sich, weil  hinten Luft entweicht. Die Luft drückt die Rakete in die entgegengesetzte Richtung nach vorn. Bei einem echten Raketenstart wird Treibstoff verbrannt. Dabei entsteht Gas. Es entweicht am Raketenende. Es stößt die Rakete vom Boden ab. 

Die Schwerkraft und die Schwerelosigkeit

Durchführung:

Wir brauchten eine leere PET-Flasche mit Deckel und ein paar Blätter Papier.
Dann haben wir das Papier in Stücke gerissen und formten kleine Kugeln daraus. Danach gaben wir die Papierkugeln in die Flasche und verschlossen sie mit dem Deckel. 
Was passierte wohl mit den Kugeln, als wir die Flasche auf den Kopf drehten? 

Beobachtung:

Alle Kugeln fielen nach unten in den Flaschenhals und blieben liegen.

Erklärung:

Alles, was in der Nähe der Erde ist, wird von ihr angezogen. Man nennt das:

Schwerkraft oder Erdanziehungskraft 


Dann haben wir  die Flasche in die Luft geworfen, so, dass sie eine leichte Drehung macht. Wo befanden sich die Papierkugeln, während die Flasche flog und wo, als sie landete? 

Beobachtung: 

Während des Fluges schienen die Papierkugeln kurz zu schweben. Doch mit der Landung fielen sie wieder zu Boden.

Erklärung:

Die Papierkugeln bewegen sich genauso  schnell wie die Flasche. Daher scheinen sie im Flug zu schweben. Beim Hochwerfen der Flasche haben wir Kraft eingesetzt. Die Kraft unseres Wurfs arbeitete gegen die Schwerkraft. Kurzzeitig gleichen sich die Kräfte aus. Die Papierkugeln wurden schwerelos. Doch dann gewann die Schwerkraft. Die Flasche mit den Kugeln fiel zurück auf den Boden. 
Wir konnten also ganz kurz die 

Schwerelosigkeit

beobachten.

Um ins All zu fliegen, muss eine Rakete die Schwerkraft überwinden. Dazu sind enorme Kräfte nötig. Je weiter die Rakete ins All fliegt, desto schwächer wird die Erdanziehung. 

Die Schwerkraft auf dem Mond und die Frage: 

Wie hoch kann ein Kind auf dem Mond springen?

Die Schwerkraft, also die Kraft, die unsere Körper immer wieder auf den Boden zieht, ist auf dem Mond sechsmal niedriger als auf der Erde. Deshalb kann man auf dem Mond sechsmal so hoch springen wie auf der Erde. Aber wie hoch ist das?
Das mussten wir ausprobieren.

Zwei Kinder von uns sprangen aus dem Stand mit beiden Beinen gleichzeitig in die Luft. Ein anderes Kind schaute genau hin und zeigte mit der Hand an, wie hoch das war. Ein drittes Kind nahm den Gliedermaßstab und maß nach.

So hoch sind die Kinder gesprungen:  50 cm und 55 cm

Wie hoch wäre das auf dem Mond? Wir rechneten mal sechs:    300 cm und 330 cm also 3,00 m und 3,30 m
 

Ein Kind könnte auf dem Mond also zwischen 

1,00m und 4,00 m hoch springen, 

wenn wir annehmen, dass nicht jeder gleich kräftig abspringt.

Abflug in die Unendlichkeit

Wir verlassen die Erdumlaufbahn

Geheimnisvolle Welten

Mit jedem Schritt ein neues Ziel,

im Weltall entdecken sie zum Staunen viel.

Im unendlich weiten Raum,

verwirklichen sie ihren Traum.